Diese Form der Werbung mag auf den ersten Blick nicht danach aussehen, dass sie Ihnen etwas bringen könnte. Aber als sehr kostengünstige PublicRelation-Maßnahme können Sie mit einer Ausstellung eines lokalen Künstlers sehr wirksam Ihre Praxis in die Zeitung und damit in das Gedächtnis Ihrer Patienten bringen. Sowohl das der Patienten, die Sie schon kennen, aber auch der Patienten, die erst dadurch auf Sie aufmerksam werden.
Sinn einer Ausstellung
Bilder lokaler Künstler verschönern Ihre Praxis, und das allemal besser, als dies irgendwelche Plakate oder Kunstdrucke tun. Mittlerweise gibt es auch einzelne Museen, die Bilder aus Ihrem Fundus gegen eine sehr geringe Leihgebühr ausleihen.
Sie können diese Ausstellungen in Ihren Praxisräumen etwa quartalsweise wechseln lassen und haben so immer wieder neue Anregungen für Ihre Patienten, die ja doch oftmals sehr lange in Ihrem Wartezimmer sitzen müssen.
Außerdem fördern Sie die Künstler, die dafür meist kostenlos Ihre Werke hergeben. Und wenn Sie dann noch Künstler finden, deren Kunst in irgendeiner Form etwas mit Ihrem Fachgebiet zu tun hat, bilden sich perfekte Synergieeffekte. So wäre etwa in der Praxis eines Hautarztes eine Ausstellung eines stilvollen Aktmalers vorstellbar – wo sonst wird Haut so perfekt inszeniert?
Bewerbung einer Ausstellung
Etwa zwei Wochen vor der Ausstellungseröffnung (Vernisage) rufen Sie den Redakteur des Kulturteils Ihrer lokalen Zeitung/en oder des Lokalradios an und berichten über die Ausstellung. Sie sollten Redakteure immer auch mit Bildmaterial und den Eckdaten per Email versorgen können, wenn diese danach fragen. Das Bildmaterial hat in der Regel der Künstler digital oder als Abzug vorliegen.
Senden Sie eine Postkarte an all Ihre Patienten, mit der Sie zu der Eröffnung einladen. So rufen Sie sich in Erinnerung und Sie können auf dieser Postkarte im Rahmen der Berufsordnung noch sachliche Hinweise auf Ihre Spezialisierungen usw. geben. Auf dieser Postkarte sollte das Bildmaterial der Kunstwerke abgebildet sein. Im Idealfall gibt es auch eine Finisage, auf die Sie alle Interessierten bereits auf der Einladungskarte hinweisen. So haben Sie mit einer Aussendung die Möglichkeit, mindestens zweimal den Patienten in der Praxis zu begrüßen bzw. in der Presse genannt zu werden.
Die Ausstellung
Die Ausstellung sollte an einem Abend eröffnet werden. So haben die Besucher die Möglichkeit, die Praxis mal in einem ganz anderen Licht zu sehen.
Zeigen Sie sich als Privatmann, lassen Sie jeglichen äußeren Verweis auf Ihre Tätigkeit als Arzt beiseite. Halten Sie eine lockere Rede, bei der Sie die Besucher in Ihrer Praxis begrüßen. Natürlich dürfen Sie dabei subtil darauf hinweisen, welche Spezialgebiete Sie anbieten.
Legen Sie Ihren Praxisflyer aus und sorgen Sie dafür, dass in der Peripherie der Kunstwerke Hinweise auf Ihre Tätigkeit bzw. IGeL-Leistungen platziert sind.
Plaudern Sie mit möglichst vielen Patienten völlig unverkrampft bei einem Gläschen Sekt, nehmen sie dabei immer dort, wo es passend erscheint, Bezug auf Ihre Leistungen – subtil verpackt behält man gern diese Info im Gedächtnis.
Gern berät Sie das Team von medicus felix seine Mitglieder bei der Planung Ihrer Ausstellung, dem Gestalten Ihrer Einladungskarte oder bei der Suche von Künstlern. Rufen Sie uns an unter Tel. 0 23 81 – 37 45 22.
